Aktuelles aus der Tierseuchenkasse

Stichtagsmeldung für Rinderhalter - zum 03.01.2018

Wichtiger Hinweis an alle Rinderhalter

Die Tierseuchenkasse beabsichtigt am 31.01.2018 die Anzahl der Rinder zum Stichtag 03.01.2018 aus der HIT-Datenbank zu übernehmen. Deshalb bitten wir Sie, Ihre Rinderdaten in der HIT-Datenbank nochmals zu prüfen und eventuelle notwendige Korrekturen vorzunehmen. Prüfen Sie bitte, ob alle Zu- und Abgänge z. B. Kalbungen, Umstellungen usw. vollständig gemeldet sind.


Ab 2018 neue Regelung zum Transport von Tierkörpern zur Untersuchung im Landeslabor

Ab 01. Januar 2018 ändert sich die Verfahrensweise des Transportes von Tierkörpern von verendeten oder getöteten Tieren zur pathologisch-anatomischen Untersuchung in das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB). Der Transport kann dann über die Firma SecAnim GmbH angefordert werden. Nähere Informationen zur geänderten Verfahrensweise finden Sie im Merkblatt.


Zahlen und Fakten aus der Tierseuchenkasse

Die Tierseuchenkasse (TSK) Brandenburg stellt Tierhaltern, Veterinärämtern und anderen Interessierten ab sofort Auszüge aus ihrem Jahresbericht online zur Verfügung. Beginnend mit dem Jahr 2015 können Sie sich über die Ergebnisse der Arbeit der Tierseuchenkasse und die erbrachten Leistungen für die Tierhalter informieren.

Seit 2016 gehört die Tierseuchenkasse zur Abteilung Verbraucherschutz des im Januar neu gegründeten Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit.

Im aktuellen Jahresbericht wird deutlich, dass im Jahr 2016 außer in der Kasse Wildklauentiere in allen anderen Tierartenkassen ein Rückgang der Tierzahlen zu verzeichnen war. Damit verbunden waren Mindereinnahmen bei den Beiträgen. Gleichzeitig sanken auch die Ausgaben für Beihilfen. Die Tierartenkassen Schaf und Ziege wurden zusammengelegt.

Erstmalig wurde in der Geflügelkasse die Mindestrücklagenhöhe von 50 % erreicht. Gleichzeitig aber fiel auch die Tierzahl um 50.000 Stück Geflügel, erstmalig seit 2011.

Die Ausgaben für Entschädigungsleistungen waren im Jahr 2016 durch BHV1- und Salmonellosegeschehen geprägt und betrugen fast das Neunfache der Entschädigungszahlungen zum Vorjahr.

Die Haushaltsrechnung der TSK des Jahres 2016 wurde vom LAVG geprüft und bestätigt.